Ist verdeckte Recherche im Internet zulässig?

Posted by maike - 30. Dezember 2011 - Fall - No Comments

Ende April 2011 berichtete die Westschweizer Pendlerzeitung “20 minutes” über einen suspendierten Lehrer und nebenamtlichen Politiker (Mitglied des Genfer Stadtparlaments). Laut dem Bericht hatte der Betroffene via einer Gay-Website Avancen gegenüber einem 15- jährigen Jugendlichen gemacht. Hinter dem angeblichen Jugendlichen steckte ein verdeckt recherchierender Mitarbeiter von “20 minutes”. Zum Zeitpunkt der Veröffentlichung war der Lehrer aufgrund eines gegen ihn laufenden Administrativverfahrens suspendiert. “20 minutes” illustrierte den Artikel mit einem Screenshot der Website, der einen Auszug auf dem geführten Chat und ein gepixeltes Foto des Lehrers/Politikers zeigt. Beim Presserat ging eine Beschwerde gegen diese Recherchemethode ein. Zu recht?

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